Daheim

Wir sind zurück und es hat einige Tage gedauert bis wir unseren Jetlack überwunden haben :) Für Coco war es besonders schwierig.

Nach einer weiteren Nacht in La Paloma, ging es noch auf den Rummel, wo Coco riesen Spaß auf den Hüpfburgen hatte. Mit dem Bus ging es dann zurück nach Monte Video, wo wir uns noch einen schönen Tag machten. Wir trafen noch alte Bekannte und gingen in ein wundervolles Familienrestaurant.

Ein toller Abschluss einer aufregenden Reise, die uns als Familie wunderschöne Erinnerungen geschenkt hat!

Danke 

Auszeit

  
Die restlichen Tage am Capo waren weiterhin wundervoll! Genau diese kleine Auszeit bräuchten wir! Coco bekam täglich ihr Lied vorgesungen (siehe Video) und spielte mit ihren Tanten und Onkels.

  
Coco hatte zudem so einige Spielgefährten. Zu unserer Überraschung gab es Kinder in Cocos Alter in der Nachbarschaft.

 

Yoga am Strand, Sonnenunter- und Sonnenaufgänge, Massagesessions, endlich leckeres Essen und viele neue Herzensbekanntschaften ließen die Tage so schnell vergehen, dass wir erschraken als es hieß, morgen geht die Reise wieder weiter.

  

Viel mehr gibt es nicht wirklich zu berichten, außer das Coco sich extrem weiter entwickelt hat. Durch die vielen positiven Einflüsse dieser tollen Community, hatte Coco so viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Lektionen gelernt. Herrlich!

Wir trafen noch Jan unseren Belgier aus La Paloma wieder, wobei er sich wie alle anderen als erstes an Coco erinnerte.

Mit schwerem Herzen nahmen wir Abschied und durften mit unserem Hostelpapa Ajo im Auto mit fahren. Was ein Luxus! So hatten wir noch eine nette Bekanntschaft gemacht mit einem werdendem Elternpaar, dass eine kleinen Organicfarm und Private Bierbrauerei betreibt. 

Wenn dann, sind die Menschen hier einfach nur herzlich und um Harmonie bestrebt.

Die Reise geht weiter ☀️

Capo Polinio

Endlich sind wir da! Ein Dörfchen mit einem Leutturm und ein paar Häusern, Bars und Unterkünften. Nach einer 30 minütigen Offroadfahrt mit 4wheel Trucks, kleinem Zwischenfall (unser Truck hatte kurz vorm Ziel einen Getriebeschaden) erreichen wir das lang ersehnte Hostel am Strand. Direkt am Strand gelegen, Enten im Vorgartenstrand und Schwalben unterm Dach, ist es sehr ruhig und gemütlich.

  
Die letzten Tage waren toll und wir haben jede Menge erlebt. Coco hat viele neue Onkels und Tanten und lässt sich von allen verwöhnen.

  
In unserem Hostel haben wir ein wunderschönsüsses Minidoppelzimmer, indem eine Matratze liegt und unser Rucksack gerade rein passt. Mit dem ersten Blick in dieses Zimmer war ich verliebt. Völlig ausreichend! Die Aussicht direkt aufs Meer ist dabei atemberaubend romantisch!

   
 Die Dusche hier hat warmes Wasser, was für CapoPolonio eine Seltenheit ist. Mit einem Gasbrenner wird das Wasser direkt erhitzt :) Strom gibt es nur in Form von Licht am Abend. Alles völlig und mehr als ausreichend!!! 

Wir haben Nachts einen wahnsinnig krassen Sternenhimmel mit Milchstraße und allem was dazu gehört. Im Meer leuchten die Nukti Lukas…Plankton das aufleuchtet bei Bewegung. So lange habe ich mir gewünscht sowas zu sehen und endlich durfte ich :)

Unser Hostel wird von einem netten Mann Namens Ajo (Knoblauch) mit seinem Sohn Thomas betrieben. Coco und er sind ganz in Love. Coco ist hier der Star und alle lieben sie…jeder gibt acht auf sie und sie ist überall dabei!

  
Es gab ein tolles BBQ, viel Gitarrenmusik am Feuer und Mate den ganzen Tag. 

  
Eine tolle Zeit! Danke dafür!

Mehr Meer…

Coco versteht noch nicht ganz den Unterschied und scheint jedes Mal verwirrt wenn ich sage willst du mehr? Oder schau mal das Meer! Einfach süß ist dieses kleine Mädchen, das jeden hier innerhalb von Sekunden sein Herz öffnen lässt. 

  
  Dieses Buch lag in einer Spielecke in einem Restarant…

  
Wir haben uns in unserer ‘neuen’ Bruchbude arrangiert und entspannen am Strand. Für Coco ist der Sand, das Wasser und die Muscheln immer noch aufregend und sie strahlt freudig! Zudem schmecken ihr Muscheln und Sand anscheinend gut, denn immer wieder landet eine Portion im Mund.

Da wir irgendwie schon von Natur aus hier auffallen, haben wir noch einen drauf gesetzt, indem wir unseren Sonnenschirm auch auf der Straße verwenden 😉 

  
Wir freuen uns schon riesig auf Capo Polonio. Natürlich sind wir auch aufgeregt, ob wir ohne Strom und fließend Wasser mit Coco klar kommen 😉 Aber alle Lokals die wir fragen, meinen: kein Problem.

Wir werden auf jeden Fall berichten!

La Paloma

Nach einer Horrornacht im Schimmel mit einen hustendem Baby und Mann, war ich sehr froh, als es endlich früh und hell genug war zu packen und auszuchecken! Die dabei immer noch durchgängige Musik der umliegenden Parties störten uns dabei überhaupt nicht. Coco findet unsere Backpacks klasse…da sie ja größer sind als sie selber.  

Beim auschecken hat Mani noch einen super Preis rausgehandelt und Coco unterhielt dabei die doch recht netten Angestellten.

  
Interessant war zu erfahren, dass 90% der Urugayaner bis ca. 30Jahren noch von ihren Familien unterstützt werden müssen, da das Leben hier so teuer ist. Aber so wirklich verstehen, wie die Menschen hier überleben können bei den Preisen, können wir immer noch nicht. Wir hoffen es noch rauszufinden!

Noch total im Trunk gaben die Jungs zu, dass sie selber hier auch nicht schlafen würden. Auch verplapperten sie sich, dass das Doppelzimmer sonst 40$ kostet und nicht wie im Moment während der High Season 100$. 

  
Auf ging’s nach La Paloma. Angekommen trafen wir uns wieder mit Heidi unserer netten Finnin zum Frühstück. Für sie geht es heute weiter nach Brasilien..wie gerne würden wir mit. Aber wir sind uns einig, dass wir Coco keinem unnötigen Risiko aussetzen wollen!

Im neuen Hostel mit dem Inhaber gegen eine positive Bewertung auf Booking.com einen guten Deal ausgehandelt bezogen wir unser neues Zimmer. Naja, besser als letzte Nacht aber immer noch total overpriced! 

  
Nach unserer Siesta haben wir uns ein super BBQ gezaubert. Die Uruguayaner verstehen aber nicht, wie wir vor 22h überhaupt an Essen denken können 😀 Unsere kleine Coconimmersatt, braucht zum einen ihr Abendessen gegen 19h und zum anderen macht das ganze mehr Spaß ohne Moskitoattacken. Naja, Coco hatte das Essen ihres Lebens. Sie ist fast übergelaufen vor Lebensfreude als sie ihren eigenen Maiskolben knabbern durfte! 

  
Trotz vieler Hindernisse haben wir eine gute Zeit! Aber wie noch nie zuvor, freuen wir uns doch sehr auf daheim!

La Pedrera

Unsere Busfahrt hätte nicht besser sein können! Unser Proviant war lecker, wir konnten super schlafen und die wundervolle Aussicht genießen.

  
In La Pedrera angekommen, wurde uns schnell klar, dass wir in der Teeniepartytown gelandet sind. Voller Zuversicht auf ein paar Tage ankommen, auspacken und erholen gingen wir mit Sack und Pack zu unserem Hostel. Im Internet als nettes Surfhostel beschrieben. Als wir den Eingang betraten, wurden wir mit staunenden Augen auf Coco gerichtet mir den Worten “Oh Bebe” begrüßt. Zunächst haben wir uns nichts dabei gedacht, bis die Manager die Frau in Charge holten, welche uns daraufhin wies, dass heute im Hostel eine wilde Partynacht wäre und die Polizei Abends die Hostels checkt und wir nur auf unserem Zimmer bleiben dürften. Zunächst kein Problem, da Coco ja eh spätestens um 21h schläft! Also checkten wir für 100$ / Nacht mit hohen Erwartungen an unser schönes Zimmer ein.

Fast fielen wie rückwärts wieder raus als wir dieses (in Manis Worten) “Shithole” betraten. Der Boden wie auch alles andere war super dreckig, die Wände voller Schimmel und das Bad einfach nur schmandig. Ohne Kind und für ein Fünftel des Preises ok. Aber so?

 

Um uns von diesem für 6 Tage schon gebuchten Schock zu erholen, gingen wir erst mal zum Strand.  

Nach einer anschließenden Dusche und Schwitzen in unserem Minizimmer mit Slowmotion Ventilator, bauten wir mit Zahnseide unser Mositonetz auf. Beim anschließenden Abendessen schmiedeten wir den Plan für die Flucht. Das nächste Bett ist für morgen telefonisch von uns, einen Ort zurück in La Paloma, direkt gebucht!!!  

Im Hostel zurück sprach ich mit den Managern und sie akzeptieren unsere Stornierung wenn wir 2 Nächte zahlen. Sie sagten auch, dass das keine gesunde Umgebung für ein Baby sei und hatten Verständnis! Haben wir Glück! Also morgen gehts auf…schlechter kann es nicht mehr werden :)

Weiter geht’s…

Endlich sitzen wir im Bus Richtung Osten die Küste entlang! Irgendwie hatte uns Montevideo gefangen und wir kamen nicht so richtig los!

Gestern haben wir zum Glück unsere Bustickets schon besorgt, wir mussten trotzdem in einer langen Schlange warten. Aber wir haben unsere Tickets bekommen. Ein Stückchen der Weiterfahrt entgegen! Juhu!

Reisen mit Kind ist anders. Aber schön anders. Coco ist unser VIP-Ticket. Schwanger und Reisen war ja schon toll, aber mit Baby müssen wir nirgends warten, kommen immer direkt dran und die Menschen scheinen auch hilfsbereiter.

Bei Mani und mir zeigt sich dabei auch immer mehr ganz deutlich wer  sich für was verantwortlich fühlt und wer welche Stärken hat! Bisher läuft alles super und Coco genießt sichtlich 24h mit uns beiden zusammen zu sein.
  
Noch ein paar Worte zu Montevideo: Eine Stadt die irgendwie nicht zu unseren Vorstellungen von Südamerika passte. Die Menschen leben hier sehr europäisch, wobei die Preise für Lebensmittel unsere teilweise wirklich übersteigen. Komisch ist, das wir noch nicht herausgefunden haben, wie diese Menschen hier ihr Geld verdienen. An den Geldautomaten werden hier zudem 5% an Gebühr von der Bank selber erhoben und pro Geldabheben, bekommt man max 250€. Wir lassen uns jetzt Geld über Western Union schicken!

  
Schön ist, dass die gesamte Stadt voll ist mit kleinen süßen Vögeln, viele Bäume in jeder Straße stehen und dass gefühlt jeder hier einen Hund hat. Die Spielplätze hier sind bewacht und die Securities für die Geldtransporter sind hier mit Pumpguns ausgestattet. Was ich persönlich ganz toll finde ist, dass es auf einigen Spielplätzen extra Schaukeln für Rollstuhlfahrer gibt!

  
Mate ist wie viel beschrieben, wirklich überall zu sehen. Manche haben sogar einen Mate-Arm, so dass der Arm die Haltung vom Kanne und Tasse halten auch ohne Kanne  beibehält :) 

  
Die Menschen hier werden immer wieder als sehr entspannt, gemütlich und geduldig beschrieben. Wir können das wirklich nicht ganz so bestätigen. Im Verkehr wird gehupt, in der Stadt herrscht schneller Schritt und sogar habe ich viele Mamas gesehen, die beim gehen Stillen. 

Kinderwagen gibt es hier viele. Ich erwähne das, da wir in Zentralamerika in Panama und Costa Rica keinen einzigen gesehen haben.

Wie nutzen nun die Bushahrt um wie Coco noch ein bisschen zu schlafen. 

  
Bis bald :*

Was nun? Wohin? Wieviel? Wie lange? 

Uns war irgendwie nicht klar, dass für uns eher Doppelzimmer als Dormbetten in Frage kommen! Das bedeutet somit, spontan sein ist schwierig 😉

Coco an sich ist entspannt und cool, sie macht alles mit…aber mehrere Nächte im Dorm wollen wir ihr nicht antun! 

Hier in Uruguay ist gerade Hauptsaison, das haben wir ebenfalls irgendwie verdrängt. Gefühlt ist ganz Südamerika heiß auf ein Bett in Uruguay am Strand. Wir auch übrigens. Da wir wie immer spontan sein wollten, haben wir nun “den Salat” und zwar kein Bett, wenig Auswahl, noch viele Nächte vor uns und die krassesten Preise!!! 

Daraufhin haben wir jetzt zwei am Strand gelegene Unterkünfte in kleinen Orten für die restliche Zeit gefunden und freuen uns sehr, wenn es endlich los geht!

  
Morgen geht’s erst mal ans Busbuchen und Vorbereiten auf wenig Infrastruktur. 

Heute hatten wir unter anderem schon einen Schirm und Sandspielzeug besorgt. Zudem haben wir endlich unsere Handykarten: 

Nina +598 91 626 094

Mani +598 91 627 366

Wir nehmen jederzeit gerne Anrufe entgegen!

Viele Grüße aus dem Topspot Uruguay 😉

Montevideo

Nach einer drei stündigen Busfahrt mit netten Locals sind wir in Montevideo angekommen. Wir könnten einiges von Land sehen und sind begeistert wie hübsch und gepflegt alles ist!

  
Die Hauptstadt von Uruguay hat bisher unsere Erwartungen nicht erfüllt. Freundlich sind die Menschen bisher kaum, der Verkehr ist schnell und alles ist extrem teuer. 

Nichts desto trotz haben wir natürlich eine schöne Zeit. Unser Appartment ist groß geräumig und wunderschön. Coco hat viel Platz und klettert wie ein Weltmeister auf alles was sie findet. 200m vom Stadtstrand entfernt im Stadtteil Pocitos haben wir in der Nähe alles was wir brauchen, von der Wäscherei bis zum Supermarkt. Coco ist vom sanduhrfeinen Sand am Strand begeistert, wie das Foto zeigt :)

  
 Die Altstadt ist recht schön, teils verlassen und heruntergekommen, aber voll von Touristen der Kreuzfahrtschiffe…auch die MSC ist dabei 😉

  

 

   

Natürlich gucken wir danach, dass Coco auf ihre Kosten kommt! Auf einem Spielplatz wurde erst mal geschaukelt!

  
Wir werden eine Nacht verlängern und dann geht die Reise weiter Richtung Küste. Hoffentlich weg von der braunen Plörre, die Monte Video umgibt!

Grüße in die Welt und an alle die uns folgen :*

Colonia Del Sacramento

Ein süßes Hafenörtchen mit allem was das Herz begehrt. Jedoch ist das Wasser dort bitterbraun :)

  
Wir haben in einem netten kleinen Hotel eingecheckt als ein kleines Unwetter aufgezogen ist. Es passt gut, da wir doch von der Fährfahrt leicht erschöpf waren und Coco irgendwie mal einen schlechten Tag hatte.

Wir erkundeten unsere neue Hood, trafen nette Tiere und auch Menschen. Mit Heidi einer Mitreisenden aus Argentinien hatten wir ein nettes Abendessen. 

Resümee: die Menschen in Uruguay mögen Katzen wie auch Hunde. Fast  jeder Laden hier hat eine Katze. Coco freut sich jedes Mal und versucht sie alle zu kuscheln. Woher sie das wohl hat 😉

   
 Die Altstadt von Colonia ist wundervoll. Alte Häuser, Autos und Wege führen auf eine wunderschöne Zeitreise.    

    
 Ein toller Start in Uruguay!